Karmansche Wirbelstrasse
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Karmansche Wrbelstrasse
Aufnahme der Juan-Fernández Inseln

Quelle: NASA

Kármánsche Wirbelstraße

Der Charakter der Wirbelbildung wird im Wesentlichen von der Reynolds-Zahl Re bestimmt. Sie stellt das Verhältnis von Trägheits- zu Zähigkeitskräften dar und errechnet sich aus der Strömungsgeschwindigkeit, dem Durchmesser des Körpers und der Viskosität. Im einfachsten Fall, dem eines ortsfesten Zylinders oder wie in der Abbildung links um die Bergkuppen auf einer Insel lassen sich abhängig von der lokalen Reynolds-Zahl in einer stationären Strömung  verschiedene Ausbildungen der Wirbelstraße beobachten. Mit zunehmender Geschwindigkeit und damit steigender  Reynolds-Zahl bilden sich auf der strömungsabgewandten Seite zwei gegenläufig rotierende Wirbel aus, die ab Re = 30-48 zunehmend instabil werden und dann erst anfangen, die typische, periodische Pendelbewegung zu zeigen. Im Bereich höherer Reynolds-Zahlen wird unterschieden, wo im Strömungsfeld der Umschlag von laminarer zu turbulenter Strömung erfolgt. Dieser findet zunächst im weit entfernten Nachlauf statt (Re ≈ 200) und rückt mit steigender Reynolds-Zahl bis in die Grenzschicht direkt am Körper heran. 
Selbst in Bereichen sehr hoher Reynolds-Zahlen (Re > 5 Mio), wie sie bei Windströmungen um Fernsehtürme oder Inseln auftreten, sind Kármánsche Wirbelstraßen noch zu beobachten. Die Strouhal-Zahl definiert dabei die Ablösefrquenz und verändert mit steigender Renoldszahl nur unwesentlich und erreicht Werte bis maximal 0,30. 

Quelle: Wikipedia

Position der Jun Fernandez Inseln auf Google Maps

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